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Naturwissenschaftlicher Verein der Niederlausitz e.V.
Der Naturwissenschaftliche Verein der Niederlausitz e.V. wurde 1990 gegründet. Der gemeinnützige Verein hat sich die Aufgabe gestellt:
Höhepunkte der Vereinsarbeit sind neben Vorträgen, Exkursionen und den monatlichen Zusammenkünften der Fachgruppen, die Jahresversammlungen, die Veranstaltungen »Herbst im Tertiärwald«, sowie die Herbstwanderungen der Fachgruppe Botanik. Seit 1991 gibt der NVN die Schriftenreihe »Natur und Landschaft in der Niederlausitz« heraus. Jährlich erscheint ein Heft, außerdem Sonderhefte. In der Schriftenreihe werden zoologische, botanische, geologisch-paläontologische, mineralogische Beiträge, sowie Aufsätze und Informationen zu Naturschutz und Landschaftsentwicklung in der Niederlausitz veröffentlicht. Anläßlich der Bundesgartenschau 1995 in Cottbus gab der NVN als Sonderheft der »Natur und Landschaft« einen biologischen Führer des Branitzer Parks sowie Informationsmaterial zu Tertiärwald und Findlingsallee heraus. Der Internationale Quartärkongreß 1995 in Berlin war Anlaß für die Herausgabe des Sonderheftes »Eem von Schönfeld II«. 1998 wurde aus Anlaß des 150. Todestages von Ludwig Leichhardt ein ihm gewidmetes Heft gemeinsam mit den Stadtgeschichtlichen Sammlungen Cottbus herausgegeben. Die Mitglieder des NVN erarbeiten verschiedene Ausstellungen, die meist als Wanderausstellung genutzt und in Museen der Region und an anderen Stellen gezeigt werden:
Eine umfangreiche Aufgabe hat sich der NVN in Zusammenarbeit mit Museum der Natur und Umwelt Cottbus und BUGA GmbH mit der Gestaltung und Betreuung der musealen Anlage im Spreeauenpark gestellt, zu der Tertiärwald, Findlingsallee, Mammutbaumstubben und Kohlemoor gehören. Tertiärwald und Kohlemoor stellen die Nachgestaltung typischer Niederlausitzer Landschaften aus dem Tertiär (»Braunkohlenzeit«) dar. Als wissenschaftliche Grundlage für den Tertiärwald dient die Sammlung des Museums. Er wurde 1987 begonnen, während 1992 mit Unterstützung der Lausitzer Braunkohle AG die ersten Geschiebe für die Findlingsallee antransportiert wurden. Die LAUBAG half auch, als 1994 der Mammutbaumstubben aus dem Tagesbau Klettwitz, das mit 5 m Durchmesser größte Exponat der Museumssammlung, in den Tertiärwald eingegliedert wurde. Zur Bundesgartenschau 1995 konnte die gesamte Anlage der Öffentlichkeit übergeben werden. Auch nach der Bundesgartenschau 1995 geht der Aufbau des Tertiärwaldes durch die Pflanzung neuer Gehölze und Kräuter weiter, zumal auch die wissenschaftlichen Untersuchungen des Sammlungsmaterials zu weiteren Erkenntnissen führen. Die Mitglieder des NVN haben die Möglichkeit, in Fachgruppen und Arbeitsgemeinschaften, die sich naturwissenschaftliche Forschungen, besonders in der Niederlausitz, und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit zur Aufgabe gemacht haben, einer interessanten Freizeitgeschäftigung nachzugehen:
Wer mehr über den NVN und das Museum der Natur und Umwelt wissen möchte, kann sich im Internet unter den folgenden beiden Links informieren: www.nvn-cottbus.de |
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